Pressemitteilung

AfD Kassel schweigt weiter über Verbindung zu Lübcke-Mörder Ernst

Kassels SPD-Chef Hechelmann setzt AfD unter Druck

Die SPD Kassel fordert die AfD auf, sich endlich von ihrem ehemaligen Wahlhelfer und verurteilten Lübcke-Mörder Stephan Ernst zu distanzieren.„Seit fast 20 Jahren sind Kassel und die Region im Fokus des rechtsradikalen Terrors. Und die AfD Kassel bleibt stumm. Auch findet die AfD Kassel kein Wort zur Nominierung eines Neo-Nazis durch die AfD im benachbarten Landkreis“, sagte Kassels SPD-Chef Dr. Ron-Hendrik Hechelmann am Donnerstag. Anlass ist die Verkündigung des Urteils gegen Lübcke-Mörder Stephan Ernst und Markus H., der Ernst mit einer Waffe versorgt hatte.

„Bis heute hat sich die AfD Kassel nicht von ihrem ehemaligen Wahlhelfer und Lübcke-Mörder Stephan Ernst distanziert. Ernst hat 2016 immerhin noch Plakate für die AfD aufgehangen“, sagte Hechelmann. Der Sozialdemokrat fordert die AfD Kassel auf, sich endlich von den Rechtsterroristen in ihrem Umfeld zu distanzieren. Die Menschen der Stadt könnten sich kaum dem Gedenken an Lübcke widmen, solange die AfD als engster politischer Kontakt von Lübckes Mörder in die Stadtpolitik hier keinen Schlussstrich ziehen will. „Diese Verweigerungshaltung der AfD, sich nicht von Ernst distanzieren zu wollen, schmerzt uns alle. Und sie ist beispielhaft für den Umgang der AfD mit der dunklen Geschichte unseres Landes.“

Kassels SPD-Parteichef Dr. Ron-Hendrik Hechelmann
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